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Vom Studium in die Sozialhilfe

studiumZwischen drei und vier Prozent der Hochschul-Absolventen sind laut Statistischem Bundesamt ein Jahr nach ihrem Abschluss arbeitslos. Da sie in der Regel nie zwölf Monate am Stück gearbeitet haben (abgesehen von Minijobs, denen viele Studierende zur Finanzierung ihres Studiums nachgehen), haben diese jungen Menschen auch kein Anrecht auf Arbeitslosengeld II und rutschen so unmittelbar in die Sozialhilfe ab. Wenn die Bundesagentur für Arbeit kommentiert, dass die Arbeitslosenquote bei Hochschulabsolventen mit 2,6 Prozent gering sei, muss dies in den Ohren der jungen Akademiker wie Hohn klingen. Denn bundesweit teilen 200.000 dieser jungen Menschen das Schicksal der Erwerbslosigkeit. Und das sind 200.000 zu viel!

Die statistischen Untersuchungen haben zudem ergeben, dass neun von zehn Masterabsolventen innerhalb der ersten 18 Monate nach erfolgreichem Abschluss einen Arbeitsvertrag unterschrieben haben. Für die Bundesagentur ein positives Ergebnis. Übersehen wird dabei, dass einer von zehn jungen Akademikern auf der Strecke bleibt und die anderen unzählige Monate in Ungewissheit und oftmals schwierigen finanziellen Verhältnissen ausharren müssen. Zudem handelt es sich bei vielen der gezeichneten Arbeitsverträge um befristete Verträge. Und was danach kommt steht in den Sternen. So lässt sich keine Zukunft planen. Was weder für die Betroffenen noch für die Gesellschaft gut sein kann.

 

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