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Wenn nicht wir, wer dann?

helping handDie Flüchtlingszahlen sind zurückgegangen und Kapazitäten zur Aufnahme geflüchteter Menschen stehen zur Verfügung. Gleichzeitig müssen wir jedoch feststellen, dass der Rückgang nicht auf verbesserten Umständen in den Heimatländern der Schutzsuchenden basiert. Vielmehr ist es so, dass die Fluchtmöglichkeiten massiv eingeschränkt wurden. Dabei wird billigend in Kauf genommen, Menschen ertrinken zu lassen. Insbesondere die Kriminalisierung von privaten Rettungsschiffseinsätzen verhindert die Rettung von Menschenleben. Die Menschen zurück nach Libyen zu bringen ist auch keine Option: Längst ist bekannt, dass in den dortigen Flüchtlingslagern unmenschliche Zustände herrschen. So berichteten Diplomaten des Auswärtigen Amtes: „Exekutionen nicht zahlungsfähiger Migranten, Folter, Vergewaltigungen, Erpressungen sowie Aussetzungen in der Wüste sind dort an der Tagesordnung“.

Nur wenn die Bereitschaft besteht, die geflüchteten Menschen aufzunehmen, kann dieser Verrohung unserer Gesellschaft wirksam entgegentreten werden. Aus diesem Grund hat die Kreistagsabgeordnete Christine Trube einen Antrag nach §24 der Gemeindeordnung NRW an den Rat der Stadt Langenfeld gestellt und alle demokratischen Vertreter aufgefordert, diesen wohlwollend in der Ratssitzung am 25.09.2018 zu unterstützen. „Denn wenn nicht wir – die wir das Glück haben, in diesem Land geboren zu sein, Menschen in Not helfend zur Seite zu stehen - wer dann?“ Fragt die Langenfelderin Christine Trube und appelliert eindringlich: „Tun wir es unseren Nachbarstädten Köln und Düsseldorf gleich und zeigen Herz!“

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