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infos der fraktion

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Transparenz Fehlanzeige!

jefta stoppen2 Nachdem Millionen Menschen in ganz Europa gegen TTIP und CETA protestierten, versprach die EU-Kommission eine ganz andere Handelspolitik. Zukünftig werde transparent verhandelt. Doch nun ist ans Licht gekommen, dass die EU-Kommission im Geheimen ein Freihandelsabkommen mit Japan aushandelt. Dieses Abkommen – kurz JEFTA – beinhaltet unter anderem die Einführung privater Schiedsgerichte. Wir erinnern uns: Konzerne könnten Staaten verklagen, wenn diese Gesetze verabschieden und Unternehmen befürchten, dass diese ihre Profite schmälern. Und auch beim Import von Fleisch erleben wir ein Dé­jà-vu, denn auch das Vorsorgeprinzip – welches die Einfuhr von gentechnisch-manipulierten Fleisch erschwert – würde außer Kraft gesetzt.

Da die Zeit drängt, hat Campact die Aktion "Kein TTIP auf japanisch" initiiert. Wenn auch Sie JEFTA stoppen wollen, dann sollten Sie diesen Eil-Appell gegen das TTIP mit Japan jetzt unterzeichnen.

Weltfüchtlingstag 2017

fluchtursachen Anlässlich des Weltflüchtlingstages - der von den Vereinten Nationen eingerichtete Aktionstag, findet seit 2001 am 20. Juni statt – stellt die Kreistagsfraktion DIE LINKE die Frage, was kommt nach dem Willkommen? Auch wenn wir das ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger im Kreis Mettmann und anderswo schätzen, ist uns bewusst, dass es noch vieler Anstrengungen bedarf, um Vorurteile abzubauen und Integration zu leben. Daher begrüßen wir die vom Kreis Mettmann initiierte Fachtagung „Gewaltschutz – Besondere Herausforderung in der Begleitung von Flüchtlingsfrauen“ und zollen auch den MitarbeiterInnen des Kreisintegrationszentrums, die sich für verbesserte Teilhabe und Chancen der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte einsetzen, Respekt.

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Anrechnung des Unterhaltsvorschusses auf SGB-II-Leistungen

unterhaltsvorschuss Ab dem 01.Juli 2017 wird der Unterhaltsvorschuss nicht nur für Kinder bis zum 12. Lebensjahr gezahlt, sondern er wird bis zum 18. Lebensjahr ausgeweitet. Zudem wird die Grenze der Bezugsdauer von höchstens 72 Monaten aufgehoben. Dies ist erfreulich – doch aufgepasst: Der Anspruch für Kinder ab 12 Jahren besteht nur, wenn für das Kind keine SGB II-Leistungen bezogen werden oder durch Bezug von Unterhaltsvorschuss die SGB II-Hilfebedürftigkeit vermieden werden kann (§1 Abs. 1a Nr. 1 UVG-N). Alleinerziehende müssen zudem ein Bruttoeinkommen von monatlich 600 Euro ohne Abzug der Absetzbeträge nach § 11b SGB II (Grundfrei- bzw. Mindestabzugsbetrag 100 Euro bei Arbeit, bei BAföG und Erwerbstätigenfreibetrag) haben. Bei der Ermittlung der 600 Euro hat das Kindergeld außer Betracht zu bleiben (§ 1 Abs. 1a Nr. 2 UVG-N).

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Kinder- und Jugendarmut den Kampf ansagen

teilhabe sichern 1 Ob SPD oder CDU – im Wahlkampf wird viel versprochen. Doch seit Jahren werden die Kommunen von Bundes-, Landes- sowie Kreisebene beim Thema Kinder- und Jugendarmut alleine gelassen. Und während der Anteil der Familien im SGB II-Bezug im Bundesland bei traurigen 14,7 Prozent liegt, sind es in NRW dramatische 18,6 Prozent. Rund 500.000 Kinder in NRW (im Kreis Mettmann sind über 10.000 Kinder und Jugendliche unter 17 Jahren betroffen) schreien förmlich danach, dass den Wahl-Versprechungen endlich Taten folgen.

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Kreistagsfraktion vor Ort

monheim 16 03 2017 Am gestrigen Donnerstag war die Kreistagsfraktion in Monheim vor Ort und suchte das Gespräch mit dem Klimaschutzmanager der Stadt Herrn Kruhl. Hierbei interessierte vor allem das Klimaschutzkonzept der Stadt, welches laut des Klimaschutzmanagers rund 40 Maßnahmen beinhaltet, die dazu beitragen sollen den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid (CO2) bis 2030 um 20 Prozent zu mindern. Neben den vier Handlungsfeldern (Energieeffizienz und Erneuerbare Energien, Verkehr und Mobilität, Sanieren im Bestand und Öffentlichkeitsarbeit) stellte er auch gezielt Einzelmaßnahmen dar. So kommt zum Beispiel bei der Energieversorgung der Musik- und Kunstschule modernste Technik zum Einsatz. Hier wird für die Wärmeversorgung des Gebäudes eine Gasabsorptionswärmepumpe genutzt. Durch die Nutzung der Umgebungswärme aus der Außenluft, dem Erdreich oder Grundwasser zu Heizzwecken, ergeben sich gegenüber der konventionellen Versorgung CO2-Einsparungen von 25 Prozent.

Und natürlich hat die Fraktion die Gelegenheit genutzt, auch mit den Bewohnern des Berliner Viertels ins Gespräch zu kommen und ihnen mittels eines Flyer Informationen rund ums Mietrecht an die Hand zu geben. Dabei ging es auch darum, die Mieter darauf aufmerksam zu machen, dass Monheimer „Fernwärme-Kunden“ von Rückerstattungen oder künftigen Preissenkungen profitieren könnten. Bei den nächsten Heizkostenabrechnungen gilt also aufgepasst und nachgerechnet.

Der Flyer ist unter der Rubrik Dokumente als Download verfügbar.

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